L*** mich, Langeweile Tag 41

Worum geht es?

Du musst Zuhause bleiben? Der Corona-Virus geht dir auf den Zeiger und du hast gar nichts vor. Vielleicht hast du einfach Langeweile oder dir gehen die eigenen Ideen aus? Hier findest Du jeden Tag etwas Neues!

Tag 41: Experiment: Eiertest – Roh oder gekocht?

Ostern ist ja schon vorbei, aber vielleicht knabbert ihr ja noch an Unmengen von Ostereiern. Mit diesem Eierversuch kann man etwas über Trägheit lernen. Außerdem lässt sich so herausfinden, ob ein Ei roh oder gekocht ist. Und wenn ihr immer schon wissen wollt, wie ihr beim Sonntagsfrühstück euer Ei zu einem Stehaufkreisel macht, dann seid ihr hier genau richtig.

 Was wird gebraucht?

  • ein rohes Ei
  • ein gekochtes Ei
  • eine Unterlage

Experiment 1: Was ist zu tun?

Man nehme ein rohes Ei und drehe es kräftig auf einer glatten Unterlage. Dann lasse man es los, halte ganz kurz den Finger darauf, so dass es zum Stehen kommt, lasse wieder los und beobachte, was passiert. Danach macht man das Experiment mit dem gekochten Ei.

Experiment 2: Was ist zu tun?

Man schüttelt das gekochte Ei, lege es auf eine Unterlagen und versetze es in eine möglichst schnelle Drehung. Dann mache man dieses Experiment mit dem rohen Ei.

Jetzt bist du an der Reihe!

Probier aus, was geschieht. Wie dreht sich das rohe und wie das gekochte Ei? Hast du eine Idee, warum sich beide im Verhalten unterscheiden?

Was ist geschehen? – Auflösung der Experimente

Hier klicken!

Zu Experiment 1:

Das rohe Ei (im Gegensatz zum gekochten) hält zwar kurz an, dreht sich dann aber wieder weiter. Der Finger hat nur die Schale des Eies angehalten, während Eiweiß und Eigelb innen weiter rotieren. Durch die Reibung zwischen dem Inneren des Eies und der Schale wird schließlich das gesamte Ei wieder in Bewegung versetzt.

Der Grund für das Verhalten des Eies liegt in seiner Trägheit. Früher glaubte man, dass es immer einer Kraft bedarf, um einen Körper in Bewegung zu halten, nicht aber um ihn zum Stillstand zu bringen. Das, so nahm man an, geschieht von ganz allein. Tatsächlich wird jedoch auch Kraft benötigt, um einen Körper abzubremsen.

Rollt zum Beispiel ein Auto auf einer geraden Strecke, so kommt es irgendwann zum Stillstand. Der Grund ist die Reibung, ohne diese würde das Auto einfach weiterrollen.

Zu Experiment 2:

Das gekochtes Ei wird bei diesem Experiment zum Stehauf-Ei. Es stellt sich wie ein Stehaufkreisel auf seine Spitze. Mit einem rohen Ei klappt dieser Versuch so nicht. Dies ist also ebenfalls eine Methode, um ein rohes von einem gekochten Ei zu unterscheiden. Dabei darf die Unterlage nicht zu glatt sein, denn in der Reibung liegt die Ursache dafür, dass sich das Ei aufstellt.

Dieses Phänomen im Alltag

Trägheit bedeutet, dass ein Körper oder Gegenstand in der Weise verharren möchte, in der er sich befindet. Bewegt er sich, möchte er sich weiterbewegen. Steht er still, möchte er lieber stehen bleiben. Trägheit spielt darum im Alltag und speziell im Straßenverkehr eine große Rolle.

Kommt ein Auto, das mit 30 Stundenkilometern fährt, zu einem abrupten Stopp, würde man sich ohne Sicherheitsgurt wie das Innere des Eies einfach weiterbewegen und vielleicht durch die Windschutzscheibe fliegen.

Außerdem hat jeder schon einmal erlebt, dass er bei einer starken Beschleunigung, etwa beim Start eines Autos oder Flugzeuges, in den Sitz gedrückt wird. Auch hier verhält sich unser Körper träge, will in diesem Fall im Zustand der Ruhe verharren und wird vom Sitz „angeschoben“.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Gib uns doch hier eine Nachricht, wie es geklappt hat.

An dieser Stelle findet ihr nun jeden Tag eine neue Idee, was ihr mit Eurer Freizeit und Eurer Langeweile anfangen sollt. Eure Ideen schickt bitte an: jugendtreffleiter@kinderhaus-wittlagerland.de

Bildnachweis:
Martin Fisch counting IIII (cc) – creative commons by marfis75

pixabay

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